Was ist das? Was soll das? Eine ‚Kammer des Schreckens‘?

Eine kleine interne Aufklärung über die Idee einer ‚Therapeutenkammer‘ gab uns letztens unser Kollege Marco. Marco wohnte kürzlich einer Veranstaltung an der Alice-Salomon-Hochschule bei, welche genau dieses Thema hatte: Therapeutenkammer!

Die Idee, die sich unter diesem Begriff verbirgt, ist eigentlich ganz simpel: Therapeuten dieser Welt (oder zumindest Deutschlands), vereinigt euch!

Es sind nur ca. 30 % aller Therapeuten in einem Berufsverband Mitglied. Auch bei uns in der Praxis sind die Mitgliedszahlen (2) in Berufsverbänden überschaubar. Und darin liegt die Crux. Wir sind zu wenig! Wir sind nicht oder nur schlecht organisiert. Wir bilden keine Gemeinschaft, haben kein politisches Mitspracherecht. Auf der anderen Seite haben wir aber Bedürfnisse, Forderungen, Verbesserungsvorschläge, die nun langsam politisches Gehör finden. Was kann da also helfen? Eine Therapeutenkammer aller Gesundheitsberufe!

An der ASH gab es eine Diskussion mit Fachleuten über das Pro und Contra einer Therapeutenkammer. Das Fazit ist: es bleibt eine Diskussion, es gibt keine Entscheidung, außer, dass etwas geschehen muss! damit Therapeuten ihr professionelles Handeln selbstbestimmen können, damit die Therapeuten in der Politik gehört werden, damit die Versorgungsqualität verbessert werden kann. Und genau darum geht es: politisches Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht! Fachleute in den Bundesausschuss bringen und die Belange und Bedürfnisse der Therapeuten thematisieren. Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung!

#BewegungistLeben


Wir unterstützen die Initiative Therapeutenkammer. Mehr Infos unter www.therapeutenkammer.de